Cloud ist nicht gleich Cloud – Die Anforderungen der Industrie an HPC On Demand-Lösungen

Hosted in Germany – Ein Qualitätsmerkmal in puncto Sicherheit, Performance und Service

Potsdam, 15.01.2015

High Performance Computing (HPC) ist heute aus der Entwicklung anspruchsvoller Technologien und High-Tech-Produkte – vom Automobil bis zur Medizintechnik– nicht mehr wegzudenken. In der Produktentwicklung, speziell im Bereich Numerische Simulation, ist HPC heute ein Schlüssel zu Kosteneffizienz und schneller Time-to-Market. Grenzen ergeben sich für HPC-Applikationen, besonders in kleineren Unternehmen, durch die mit der benötigten Rechenkapazität und -flexibilität deutlich ansteigenden Investitions- und Lizenzkosten.

Die generellen Vorteile einer Auslagerung der HPC-Rechenressourcen im Bereich der Forschung und Entwicklung an einen On-Demand-Dienstleister liegen deshalb auf der Hand:

  • Bedarfsgerechter und flexibler Zugriff auf skalierbare Ressourcen auf jeweils neuester Hard- und Software, insbesondere zur Abdeckung von Spitzenlasten oder eines kontinuierlichen hohen Bedarfs
  • Keine langfristige Bindung an Ressourcen (Kapital, Personal und Zeit)
  • Raum zur Fokussierung auf eigene Kernkompetenzen durch ein umfangreiches Service- und Support-Angebot
  • Keine vorzuhaltende, auszulastende eigene IT-Infrastruktur und deren Instandhaltung
  • Keine Lizenzierungsproblematiken durch Abwicklung des Lizenz-Management
  • Beschleunigte Entwicklungsprozesse und reduzierte Time-to-Market

Dennoch ist gerade in Deutschland das Themenfeld „HPC On Demand“ bzw. „HPC in the cloud“ nach wie vor mit unternehmerischen Ängsten und dem Missverständnis, es handle sich um ähnlich simple und unsichere Cloud Computing-Infrastrukturen wie im Consumer-Bereich, besetzt. Dabei wissen viele Unternehmen nicht, dass sie, wenn z.B. verteilte Unternehmensstandorte existieren, Cloud Computing bereits nutzen. Laut einem Bericht des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) von 2013 setzen über 44% der Ingenieure Remote Computing in ihrem beruflichen Umfeld ein oder arbeiten in Unternehmen, die dessen Nutzung vorbereiten.

HPC On Demand – Viele Hemmnisse, viel Skepsis und wenig Aufklärung Potenzielle Anwender sehen Anwendungshemmnisse insbesondere in der Sicherheit und der Performance, im Fehlen interner Prozesse und Expertise sowie in nicht klar definierten Service Level Agreements und der teilweise intransparenten Preisgestaltung der HPC-Anbieter.

CPU 24/7, Potsdamer Spezialist für HPC On Demand für Unternehmen und Forschungseinrichtungen, hat diese Ergebnisse in einer eigenen Umfrage in Kooperation mit der TU Berlin bestätigt.

Als Schlüsselelemente für die Nutzung von HPC On Demand-Konzepten konnten demnach die Datensicherheit, der Preis, die Usability, die Anpassungsfähigkeit, Hard- und Software sowie der Support und die Remote-Verbindung als die wichtigsten Faktoren identifiziert werden. CPU 24/7 weiß um die Sensibilität der Entwicklungsdaten, kennt deshalb die Anforderungen seiner Industriekunden und hat sein gesamtes Leistungsportfolio diesbezüglich transparent aufgestellt.

Alexander Heine, COO bei CPU 24/7: „Wir bei CPU 24/7 nehmen die Bedenken unserer Kunden sehr ernst. Schließlich übergeben sie eigene Intellectual Property und Produktentwicklungsschritte in unsere Obhut. Damit vertrauen uns unsere Kunden nicht zuletzt Teile ihrer zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit an. Wir sind uns dieser Verantwortung absolut bewusst. Anfänglich war die Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit, die wir – speziell in Branchen mit besonders hohen Sicherheitsanforderungen wie zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt – aufbringen mussten, enorm hoch. Heute wissen unsere Kunden, dass wir allen relevanten Anforderungen ihrer Entwickler, Sicherheitsbeauftragten und Einkäufer umfassend Rechnung tragen“.

„CPU 24/7-Lösungen sind auf höchste Sicherheit und Performance, sowohl in technischer, betrieblicher als auch in vertraglicher Hinsicht ausgelegt“, ergänzt Heine. „So verzichten wir z.B. komplett auf Virtualisierungen und distanzieren uns ausdrücklich von im Cloud-Nirwana liegenden Kunden- und Berechnungsdaten. Wir wissen genau, wo die Daten unserer Kunden liegen – definitiv auf den ihnen exklusiv zugewiesenen Bare-Metal-Servern an einem unserer drei Hochsicherheitsstandorte in Potsdam, Hamburg oder Berlin.“, so Alexander Heine weiter.

Hosted in Germany – Höchste physikalische und technische Sicherheit und Verfügbarkeit Die HPC-Cluster sind in ISO 27001 zertifizierten, auditierungsfähigen Rechenzentren am IT-Standort Deutschland untergebracht. Je nach Standort der Rechenzentren kann die Ausstattung auch dem Level TIER 4, inklusive einer redundanten Infrastruktur, Zutrittskontrollen, Berechtigungskonzepten und Videoüberwachung, entsprechen.

Das seit 2006 am Markt existierende Unternehmen passt sich zudem den Kundenanforderungen an und erstellt zusätzlich individuelle Sicherheits- und Verfügbarkeitsvereinbarungen (Zugriffsregelungen, Einrichten einer Standleitung oder eines VPN-Tunnels, Festplattenverschlüsselung oder -löschung, Patch-Management usw.) „Technisch gesehen sprechen wir hier von einer third-party hosted private Cloud-Lösung. Für unsere Kunden bedeutet dies in puncto Betrieb und Sicherheit, dass die Anbindung und Arbeit mit CPU 24/7 HPC-Ressourcen im Prinzip wie bei einem eigenen zusätzlichen Unternehmensstandort vonstattengeht. Das umfasst die Adaptierung schon vorhandener unternehmensinterner Sicherheitsrichtlinien, individueller Service Level Agreements, unsere System Security Policy, die klar regelt, wer welche Art von Zugriff auf die dezidierten Ressourcen hat und natürlich umfangreiche Geheimhaltungsvereinbarungen.“, schließt Heine ab.

Pressekontakt: Mirjam Kalisz, Marcom Manager | Telefon: +49 (0)331 279 784 58 |

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